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Von den Zinnen der Burg, ab 1258 zur Verteidigung gegen die Spanier erbaut, geniesst man einen eindrucksvollen Panoramablick: über die beiden Stauseen, den ost-westlichen Flusslauf des Rio Lima, die Berge des Naturschutzparks Peneda-Gerês und die unverwechselbare Terassenlandschaft Nordportugals Zeuge Jahrtausend langer Handarbeit.
In den Maisspeichern aus Granit werden die Früchte der Feldarbeit aufbewahrt, zum Trocknen gegen die Sonne gekehrt und von Bergwinden durchlüftet. Diese espigueiros - in solcher Konzentration eine Seltenheit - sind das Werk gemeinschaftlicher Arbeit und so angeordnet, dass sie sich gegenseitig keine Schatten machen; die runden Steinaufsätze verhindern, das der gespeicherte Inhalt zur Beute von Nagetieren wird.
Vorbei an den espigueiros gelangen Sie zum Steinkreuz des Dorfplatzes, an dessen anderem Ende die Pfarrkirchev liegt, in deren Sakristei eine bronzene Schale aus der Renaissance aufbewahrt wird, die jeden Sonntag ihren Dienst bei der Kollekte verrichtet. Besichtigen Sie den Dorfkern mit seinen charakteristischen Steinhäusern, öffentlichen Brunnen und dem Waschplatz.
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